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museumsarchiv – das war ... 2012


Sommer 2012

THEODOR WIESEN

»totems & phantome«

„Mit meiner Kunst wollte ich in erster Linie die Gespenster und Dämonen meiner Kindheit bannen…“ So charakterisierte einst Theodor Wiesen seine Arbeit als Künstler. Anfangs stellte er riesenhafte Skulpturen um sein Haus und das Sägewerk, das er betrieb. Das Material lieferte der Wald; Form und Gestalt der Figuren gaben ihm die Fichtenstämme vor, die in der Säge für Bretter & Balken nicht taugten. Aber sein Auge sah, noch bevor er zum Schnitzwerkzeug griff, darin die seltsamen Wesen, die er als Künstler zum Leben erweckte. Über den Zaun, der sein Gelände umschloss, ließ er Hexen und Kobolde tanzen; Baumwurzeln gaben diesen Dämonen ihre fratzenhaften Gesichter. „Meine Kunst ist ganz einfach; ich hole ja eigentlich nur aus all den Hölzern heraus, “ – sagte Wiesen – „was da verborgen schon drinsteckt!“ Auch in sehr vielen seiner Gemälde tummeln sich Bestien, Unholde, Nachtvögel, Schattengestalten. Das ist die eine Seite des Werks, das Theodor Wiesen intensiv erst, als er 60 war, anging und danach – fast wie besessen – während seines letzten Lebensdrittels rund dreißig Jahre weiter vorantrieb… (mehr …)


ÉMWE (Mönchengladbach)

deep-silence

TIEFE DUNKLE
STILLE

KUNST-FOTOGRAFIEN
»Schottland« – »Niederrhein« – »West-Eifel«

Im Winter 201213  zeigte die ARTE-HALLE eine  umfangreiche Auswahl fotografischer  Arbeiten  von  ÉMWE« – überwiegend Schwarz-Weiß-Fotografien, deren Inhalte sich  auf  drei  Motivgruppen  bezogen.  Es  dominierte  die  Dar-stellung großer  Landschaften ( die  schottische  Bergwelt; niederrheinische Braunkohlegruben; die Eifel  entlang der  Höckerlinien des  Westwalls ).

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Hubertus GOJOWCZYK (Krefeld)

»Im Bücherkreis«GOJOWCZYK.

Typographien. Bilder. Lesemappen.

Bereits vor 40 Jahren zog der Krefelder Künstler Hubertus Gojowczyk die Aufmerksamkeit der internationalen Kunstkritik auf seine Arbeiten. Zur Teilnahme an der renommierten Kasseler documenta-Ausstellung eingeladen, stellte er 1972 erstmals seine Aufsehen erregenden „Buch-Objekte“ vor; auf der documenta 1977 installierte er vor Ort eine „Tür zum Lesezimmer“, für die er den Durchgang zu einem der Ausstellungssäle mit Büchern und grobem Mörtel zugemauert hatte.

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