Kunst-Institutionen brauchen Träger…

Die wArtehalle ist aus einer Dorfinitiative entstanden. 1995 war in Welchenhausen ein kleines festes Haus für die Kindergarten- bzw. Schulkinder gebaut worden, wo sie auf ihren Bus hätten warten können. Kurz nach Errichtung dieser ansehnlichen Bus-Wartehalle gab es jedoch im Dorf ( damals 36 Einwohner ) nur noch ein einziges Schulkind. So reifte die Idee, das Gebäude sinnvoll zu nutzen – beispielsweise für Ausstellungen, für ein MUSEUM IN DER WARTE-HALLE. Eigentümerin der Wartehalle – und jetzt der wArtehalle – war und ist die Ortsgemeinde Lützkampen. Sie überließ uns das Gebäude bereitwillig zur Dauernutzung. Dafür brauchte sowohl die Gemeinde als auch das geplante Museum einen „Träger”; das ist in Deutschland üblicherweise ein VEREIN.

…und Menschen, die Mauern versetzen

ARTE 2

Vorbereitungsarbeiten 2002

Im August 2002 konnten wir die wArtehalle eröffnen. Die erste Kunstausstellung war ein großes Fest. Offizielle und Neugierige kamen, natürlich auch zahlreiche Kunstinteressierte. Vorher war eine Menge zu tun. Mauern mussten versetzt werden. Lichtanlage, Sitzbänke, Halter für Prospektmaterial mussten installiert werden. Ein Schreibpult fürs Gästebuch kam hinzu. Später ein Parkplatz für die zahlreicher werdenden Museumstouristen. Zum Glück gab es viele im Dorf, die gerne und  kräftig mit zupackten, Bagger bereit stellten, mit Spaten und Spitzhacken losklotzten. So funktioniert es bis heute. Wenn es ums Fensterputzen, Kaffeekochen bei Vernissagen oder Transportieren von tonnenschweren Skulpturen geht. Das ist die DORFINITIATIVE. Sie ist noch immer die „Seele vons Janze”. Was man tut, tut man der Sache, heißt hier: der Kunst wegen. Natürlich darf man auch stolz sein. Zum Beispiel wenn Besucher/innen sagen, so etwas ginge bei ihnen Zuhause wohl nicht.

…und weniger als 2 €uro im Monat

Der Museumsverein zählt inzwischen über 200 Mitglieder. Ein Drittel wohnt im näheren Umkreis – in Nord-Luxemburg, in Ost-Belgien oder im Kreis Bitburg-Prüm. So liegt die ehrenamtliche Arbeit nicht immer nur auf den Schultern der „Dorfinitiativler”. Zwei Drittel der Vereinsmitglieder wohnen zwischen Brüssel, Hamburg oder München. Sie sind Mitglieder geworden, weil sie die Idee für gut halten.
Der MITGLIEDSBEITRAG ist so niedrig, damit auch auch Studenten/Studentinnen oder Azubis Mitglieder sein können. Der Einzel-Beitrag beträgt 20,00 € pro Jahr, also weniger als 2 €uro im Monat. Viele zahlen aber auch mehr, 25, 30 oder gar 100 € . Alle zahlenden Mitglieder sind unsere Haupt-Sponsoren.

…und was hat man davon?

Mitglieder erhalten den sogenannten MUSEUMSBRIEF. Mit Kunst-Beschreibungen, mit den neuesten Informationen, natürlich auch mit Vereinskram. Alle Ausstellungseröffnungen sind kleine Feste. Man kommt ins Gespräch, trifft Luxemburger, Belgier, Eifeler. Oft geht es bis in die Nacht. 2007 hat der Museumsverein begonnen, die „KultOurtal-Straße“ auszubauen und Kunst in die Landschaft zu bringen. Wer will, kann bei unseren Projekten mitplanen und mitarbeiten.
Die wArtehalle liegt in einer wenig bekannten Region, die aber reich ist an Kultur und Natur. Kunstinteressierte erhalten von uns Tipps ebenso wie Rad- oder Autoreisende oder Wanderer. Vielleicht animiert es Sie, in unsere Gegend zu kommen. Unter Umständen sogar, Mitglied unseres Museumsverein zu werden. Wir würden uns freuen …


 

Download / Satzung / Formulare

download: →  PDF-Vereins-Satzung
download: →  PDF Beitritt / Einzugsermächtigung (Formular lokal speichern und am Bildschirm ausfüllen möglich)

 


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